UNTERSTÜTZER

Das Kitanetzwerk Hamburg bedankt sich ganz herzlich bei seinen Unterstützern,
die Ihr hier in alphabetischer Reihenfolge findet.



UNTERSTÜTZER Dennis Diekmeier

Als Vater von Kindern, die in einer Hamburger Kita betreut werden, sehe ich regelmäßig was die Fachkräfte leisten und auch, wie schwierig es teilweise sein kann, den vielfältigen Aufgaben nachzukommen.

Ich unterstütze das Kitanetzwerk Hamburg, weil ich der Meinung bin, dass die Kinder unserer Stadt das Recht auf eine gute und den vielfältigen Aufgaben angemessene Betreuung haben. Dafür benötigen meiner Ansicht nach unsere Kitas mehr Personal, auch damit die Fachkräfte in den Kitas nicht weiterhin an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und Gesundheit getrieben werden.

Grüße Dennis Diekmeier

FC St.Pauli

„Der FC St.Pauli unterstützt gern Initiativen, die sich für bessere Betreuungs-und Bildungsbedingungen einsetzen.“
Oke Göttlich, Präsident FC St.Pauli von 1910 e.V.

GEW

Die GEW HH hält die jetzige Kita-Personalausstattung für eine Zumutung für die Beschäftigten und für pädagogisch nicht sinnvoll. Die GEW als Bildungsgewerkschaft will wie das Kita-Netzwerk „Mehr als satt und sauber!“ für die jüngsten Kinder.

Der jetzige Personalschlüssel gilt nur rechnerisch, d.h. die Realität ist noch viel schlechter. Ausfallzeiten (Urlaub, Fortbildung usw.) müssen ausgeglichen werden. Wegen der langen Öffnungszeiten braucht es mehr als eine Erzieherin pro Tag. Die Arbeit macht sich nicht von allein, sie muss wie in der Schule vor- und nachbereitet werden. Benötigt wird deshalb eine Fachkraft-Kind-Relation von 1:4 für die Krippe und 1:10 für die 3-6 Jährigen

Die Volksinitiative will erreichen, dass die Senatsparteien (SPD und Grüne) ihre gemachten Zusagen für personelle Verbesserungen endlich verbindlich umsetzen. Die GEW HH fordert die Regierungsparteien auf, ihre Zusagen endlich in konkrete Politikschritte umzusetzen. Oder waren das Eckpunktepapier und die Koalitionsvereinbarung nur Ablenkungsmanöver?

Ein besserer Personalschlüssel bedeutet, dass mehr pädagogische Fachkräfte gebraucht werden. Dafür bedarf es zufriedenstellender Arbeitsbedingungen, einer angemessenen Bezahlung und somit einer langfristigen Perspektive für das Arbeitsleben. So könnten die Menschen, die die pädagogischen Ausbildungen beginnen, dazu bewegt werden in den Berufen auch zu arbeiten. Darüber hinaus müssten die Ausbildungszahlen erhöht werden.

Die GEW HH unterstützt aktiv die Forderungen des Kita-Netzwerks für eine verbindliche Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels, einschließlich der Berücksichtigung der Ausfallzeiten, und beteiligt sich aktiv an der Volksinitiative und den Aktionen des Netzwerks.

UNTERSTÜTZER ver.di-Hamburg

Der ver.di-Landesbezirksvorstand Hamburg unterstützt die Volksinitiative zur gesetzlichen Regelung und Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation.

Die ver.di-Fachkommission Kita ist seit vielen Jahren erfolgreich im Gespräch mit der Politik zu diesem Thema. Der ver.di-Bundeskongress im Jahr 2015 hat zudem beschlossen, dass ver.di sich auch bundesweit für die Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation einsetzen soll. Unsere gewerkschaftlichen Forderungen wurden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeitet.

Mit dem Eckpunktepapier des Hamburger Senates haben wir einen Teilerfolg erreicht, brauchen jedoch ein höheres Maß an Rechtssicherheit und tatsächlich spürbare Verbesserungen.

Die Volksinitiative hat sich zum Ziel gesetzt ggfs. auch mit einem Volksentscheid diese rechtliche Sicherheit herzustellen, damit die bisherigen Standards weiter verbessert werden und vom Eckpunktepapier den Weg in die spürbare Umsetzung in den Kitas finden.

Deshalb unterstützt ver.di-Hamburg die Initiative des Kitanetzwerkes Hamburg.